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Hornhaut – ganz natürlich und trotzdem pflegebedürftig.

17. Aug.
1 Min. Lesezeit

Hornhaut entsteht dort, wo unsere Füsse regelmässig Druck und Reibung ausgesetzt sind.


Die Haut reagiert darauf ganz natürlich: Sie bildet eine stärkere Schutzschicht.

Ein gewisses Mass an Hornhaut ist deshalb völlig normal und sogar sinnvoll. Wird sie jedoch zu dick, trocken oder rissig, kann sie spannen, drücken und Beschwerden verursachen.


Besonders häufig zeigt sich das an den Fersen, am Ballen, Zehen oder an einzelnen stärker belasteten Stellen. Sie bildet sich dort, wo die Haut wiederholt stärker beansprucht wird.


An einer kleinen, klar begrenzten Stelle kann sich Haut zusätzlich verdicken und ein sogenanntes Hühnerauge entstehen. Dieses kann besonders beim Gehen oder bei Belastung schmerzhaft sein.


Bleiben Druck, Reibung oder eine bestimmte Belastung des Fusses bestehen, bildet die Haut auch weiterhin Hornhaut. Das ist eine natürliche Schutzreaktion – deshalb kann sie nach einer Behandlung mit der Zeit wieder entstehen.


Mehr entfernen ist dabei nicht automatisch besser. 


Wird Hornhaut zu stark abgetragen, verliert die Haut einen Teil ihres natürlichen Schutzes und kann darauf mit verstärkter Neubildung reagieren.


Bei der professionellen Fusspflege wird überschüssige Hornhaut deshalb gezielt und schonend reduziert – immer angepasst an den jeweiligen Fuss und die individuelle Hautsituation.

Bei der Entfernung gilt: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.


Auch zu Hause lässt sich einiges für gepflegte Füsse tun. Regelmässiges Eincremen hält die Haut geschmeidig und unterstützt ihre natürliche Schutzfunktion. Überschüssige Hornhaut darf sanft reduziert werden - mit etwas Zurückhaltung und ohne zu stark abzutragen. Auf Hornhauthobel sollte man verzichten. Durch zu scharfe Klingen ist das Verletzungs- und Infektionsrisiko zu hoch.


Regelmässige Fusspflege hilft, Hornhaut sanft zu reduzieren und die Haut gepflegt und geschmeidig zu halten.


Sorgfältig. Persönlich. Mit Zeit.

 
 
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